VILLADS AUS VALBY

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VILLADS AUS VALBY
(VILLADS FRA VALBY)

Villads hat gerade mit der Schule angefangen, aber viel lieber würde er weiterhin den ganzen Tag mit seiner Freundin Frida spielen, Streiche aushecken und sich im Wald spannende Geschichten erzählen. Stattdessen muss er stillsitzen, sich beim Ritterspiel mit dem Lehrer an doofe Regeln halten, und die Toiletten in der Schule sind auch nicht so sauber, dass man sie benutzen will. Aber Villads ist ein kluges Kerlchen und hat das Herz am rechten Fleck. Mit viel Einfallsreichtum geht er beharrlich seinen Weg und lässt sich nicht so leicht darin beirren.

Egal, was er anstellt, man muss diesen Kleinen einfach mögen! Der Film ist ein Plädoyer für die Macht der Fantasie und das Recht auf eine Kindheit, in der Kinder noch Kinder sein dürfen.

Trailer:

Kritik der Kinderjury

Der Film zeigt eine Alltagsgeschichte rund um den ersten Schultag eines sechsjährigen Buben. Die Figuren lernt man alle gut kennen und in die Hauptfigur Villads konnten wir uns super hineinversetzen. Die Kamera erzählt die Geschichte nämlich häufig aus seinem Blickwinkel. Dadurch bekommt man ganz leicht mit, wie er die Welt erlebt und wie er denkt. Besonders ungewöhnlich ist die Musik, denn eine Band tritt wie ein Erzähler auf und die Songtexte passen immer genau zur Handlung.

Obwohl nichts wirklich Aufregendes passiert ist der Film lustig und spannend. Sehr gelacht haben wir z.B. beim Windelwechseln (Geräusche!) und beim Pinkeln (ein bis viele Buben). Es hat ein wenig gedauert, bis wir uns darauf eingestellt haben, dass es statt Anfang – Hauptteil – Schluss viele kleine Spannungsbögen gibt. Man bleibt aber sehr gut dran, weil es nie langweilig wird. Hauptdarsteller Luca spielt Villads sehr überzeugend und wir waren sozusagen "in seinem Leben drin" (z.B. beim Spielen). Die Kamera wirkt wie ein "Familienmitglied" und sorgt dafür, dass man immer mitten im Geschehen bzw. mitten in Villads Fantasien ist, wie etwa beim "Tauchen" oder beim "Fliegen". Die Übergänge zwischen Fantasie und Realität sind immer so gemacht, dass man das problemlos versteht. Als besondere Perspektive gefallen hat uns die "verkehrte Welt", wenn Villads kopfüber von der Couch hängt. Tolle Beispiele für den Ton wären die Keller-Szene, in der es verstärkt durch die Musik kurz gruselig wird, oder die Bootsfahrt mit den Dschungelgeräuschen. Für uns war's ein perfekter Eröffnungsfilm!

 

Dänemark 2015
78 Minuten, Farbe

Regie: Frederik Meldal Nørgaard
Mit: Luca Reichardt Ben Coker, Mette Svane Pedersen, Iben Dorner, u. a.

Hauptdarsteller Luca Reichardt Ben Coker ist bei den Vorstellungen am 12., 13. und 14. November anwesend!

Weltvertrieb:
LevelK

6 +

dänische Originalfassung, deutsch eingesprochen

GARTENBAUKINO
Samstag / 12.11. / 15 Uhr

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Sonntag / 13.11. / 11 Uhr

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Freitag / 18.11. / 15 Uhr
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Frederik Meldal Nørgaard
Frederik Meldal Nørgaard