AUF RÄDERN

© Klaxon Cultura Audiovisiual

AUF RÄDERN
(SOBRE RODAS)

Nach einem schweren Unfall kehrt Lucas im Rollstuhl in die Schule zurück. Der Junge findet sich mit seinem Schicksal nicht zurecht und zieht sich in sich selbst zurück. Aber dann tritt Laís in sein Leben. Das aufgeweckte, fröhliche Mädchen holt Lucas aus seiner Isolation, und er findet wieder Lebensfreude. Aber auch Laís hat ein Problem: Sie möchte ihren Vater finden, den sie nie kennengelernt hat. Als sie einen Tipp erhält, wo er sich eventuell aufhalten könnte, brechen Lucas und Laís mit Rollstuhl und Fahrrad zu einer gemeinsamen Reise auf und begegnen auf ihrem Weg nicht nur skurrilen Menschen, sondern auch sich selbst.

Ein zauberhaftes Road-Movie, das von Sehnsucht und unerfüllten Wünschen, aber auch von wahrer Freundschaft erzählt.

Trailer:

Kritik der Kinderjury

Eigentlich ist der Filmbeginn traurig, weil beide Hauptfiguren ein Problem haben: Lucas ist durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt und Laís kennt ihren Vater nicht. Aber keine Angst – der Film wird noch fröhlich! Die beiden brechen nämlich gemeinsam zu einem Roadtrip auf, bei dem sie richtig gute Freunde werden und sich gegenseitig Kraft geben. Verpackt ist das alles in tolle Bilder, die von stimmiger Musik untermalt werden. Für uns war der Film fast zu kurz, wir hätten gerne noch mehr von Laís und Lucas gesehen!

Besonders beeindruckt hat uns bei diesem Film die Kamera. Die Vogelperspektiven von der brasilianischen Landschaft sind einfach wunderschön! Aber auch die Splitscreens beim whatsappen waren ein guter Einfall, denn damit spricht der Film unsere (Handy-)Generation an. Einige skurrile Szenen wie z. B. das Asche essen bei der "Hexe" sind auch vergnüglich. Der Schnitt kommt immer genau zum richtigen Zeitpunkt und gibt dem Film den perfekten Rhythmus. Die jungen Darstellern/innen spielen natürlich und authentisch. Außerdem gelingt es ihnen sehr gut, dem Publikum die Gefühle ihrer Figuren zu vermitteln. Deswegen ist es uns auch leichtgefallen, uns in ihre Lage zu versetzen und mit ihnen mitzufiebern. Am Ende kommen Lucas und Laís mit ihrer Situation besser zurecht als am Anfang, und genau diese Auflösung fanden wir überzeugend – und das obwohl es kein klassisches Happy End gibt!

 

Brasilien 2017
72 Minuten, Farbe

Regie: Mauro D'Addio
Mit: Lara Boldorini, Cauã Martins, u. a. u. a.

Weltvertrieb:
Klaxon Cultura Audiovisiual

8 +

portugiesische Originalfassung, deutsch eingesprochen

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Mauro D'Addio
Mauro D'Addio