AB IN DEN HIMMEL

© Swedish Film Institute

AB IN DEN HIMMEL
(UPP I DET BLÅ)

Irrtümlich wird Pottan von ihren vielbeschäftigten Eltern über den Sommer nicht im geplanten Pony Camp, sondern bei einer Müllverwertungsanlage abgesetzt. Nach einigem Zögern nehmen die Betreiber sie bei sich auf. Pottan taucht in eine absurde Welt ein, in der Müll kein Abfall ist, sondern wiederverwertbar. Man kann damit sogar reich werden! Zumindest glauben das Pottans Gastgeber, die ein Raumschiff bauen, um damit wertvollen Sattelitenmüll aus dem All zu holen. Und Pottan tritt unverhofft eine unglaubliche Reise an.

Die Selbstverständlichkeit, mit der hier lebensgroße Puppen mit menschlichen Akteuren interagieren, hat etwas Schräges und absolut Bezauberndes. Nicht nur deshalb passt der Film sehr gut in die Reihe "Das gibt es nur im Film!"

ECFA-PREIS Kinderfilmfestival Zlin 2017

Trailer:

Kritik der Kinderjury

AB IN DEN HIMMEL ist ein schräger Film voller absurder Einfälle. In dieser verrückten Komödie freundet sich die bezaubernde Hauptfigur Pottan mit einem entflohenen Häftling und den seltsamen Bewohnern eines Schrottplatzes an. Besonders jüngere Zuschauer/innen werden viel Spaß an dieser Geschichte haben. Die witzigen Puppen sind ganz selbstverständlich in die Handlung eingebaut. Nebenbei gibt es völlig durchgeknallte Erwachsenenfiguren und ein kleines Weltraumschwein, das versehentlich den Raketenstart auslöst.

Die Geschichte beginnt mit einem Missverständnis. Pottan wird von ihren Eltern versehentlich auf einem Schrottplatz statt auf dem Ferien-Ponyhof abgesetzt. Damit sind wir auch schon bei dem ernsten Kern des Films. Denn Pottan sehnt sich danach, dass ihre gestressten Eltern mehr Zeit für sie hätten. Einige von uns hat irritiert, dass die Story einerseits so realistisch beginnt und dann irgendwie total abhebt. Über Humor kann man bekanntlich streiten, und so gab es in der Jury auch sehr konträre Meinungen zur Gestaltung des Films. Manche fanden das Trashige und Übertriebene kindisch und unprofessionell und konnten mit dem Retro-Stil, der sich von der Ausstattung bis zu den Spezialeffekten durchzieht, nichts anfangen. Andere hingegen mochten die Geschichte, die liebevolle Dekoration und die gezielte Auswahl der Farben (orange!). Vom Spannungsaufbau her hat der Film gut funktioniert, und das klare Happy End wird den jüngeren unter den Zuschauern/innen viel Freude machen!

 

Schweden 2016
82 Minuten, Farbe

Regie: Petter Lennstrand
Mit: Mira Forsell, Adam Lundgren, Guffe Funck, Petter Lennstrand u. a.

Weltvertrieb:
Swedish Film Institute

6 +

schwedische Originalfassung, deutsch eingesprochen

CINEMAGIC
Montag / 13.11. / 15 Uhr

VOTIV KINO
Dienstag / 14.11. / 9 Uhr

CINE CENTER
Samstag / 18.11. / 15 Uhr

Petter Lennstrand © P.A. Joergensen/Memfis Film
Petter Lennstrand
© P.A. Joergensen/Memfis Film